An der Marienkirche 2, 17033 Neubrandenburg, Tel. 0395 / 44 220 220

Periradikuläre Therapie

Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine Behandlungsmethode. Sie kann bei Schmerzen und Entzündungen eingesetzt werden. Unter örtlicher Betäubung wird eine Nadel an das schmerzhafte Gelenk oder die schmerzhafte Nervenwurzel herangeführt. Die Computertomographie hilft die Nadel zu platzieren und die exakte Lage zu kontrollieren. Über die Injektionsnadel wird ein schmerzstillendes, betäubendes oder entzündungshemmendes Medikament injiziert. Solche Behandlungen werden am häufigsten an der Lendenwirbelsäule durchgeführt, aber auch an der Halswirbelsäule und an den Kreuzdarmbeingelenken. Bei erfolgreicher Behandlung kommt es zu einer Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit und zu einer Reduktion, Unterbrechung oder sogar Beendigung der Behandlung mit Schmerzmedikamenten.

Bei der PRT wird die schmerzhafte Nervenwurzel/ das schmerzhafte Gelenk im CT lokalisiert. Die Injektion erfolgt punktgenau.

Bei der Behandlung liegt der Patient auf dem Bauch im CT-Gerät. Die gesamte Behandlung dauert ca. 15- 20 Minuten. Die Behandlung wird wie eine Operation unter keimfreien (sterilen) Bedingungen durchgeführt. Ein Behandlungserfolg tritt oftmals unmittelbar nach der Injektion ein, in vielen Fällen aber auch erst nach einer Serie von Behandlungen.
Erfolgsaussichten und Risiken der Behandlung werden vorab ausführlich mit dem Patienten besprochen.

Aufgabe der behandelnden Ärzte einschließlich des Radiologen ist es festzustellen, ob eine Periradikuläre Therapie (PRT) im Einzelfall die richtige, erfolgversprechende Behandlung ist. Patienten mit chronischen Rückenschmerzen die glauben, dass ihnen eine Periradikuläre Therapie (PRT) helfen könnte sollten dies mit ihrem Arzt besprechen. In der Regel wird auch ein Orthopäde konsultiert, sowohl Hausarzt als auch Orthopäde können wenn nötig schon vor der Periradikulären Therapie (PRT) den Radiologen einbeziehen.

Die Periradikuläre Therapie (PRT) wird seit ihrer Einführung in der Radiologie an der Marienkirche Dr. Münch und Dr. Petrik von den überweisenden Ärzten und den Patienten gut angenommen, und ist seither als fester Bestandteil des Spektrums der angebotenen Methoden etabliert.